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| ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 | ||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||
Gotthold Ephraim LessingGliederung:
Lebenslauf⇒selbst keine Angst vorm
Tod: Tot sein hat nichts Schreckliches; und insofern
Sterben
nichts als der Schritt zum Tot sein ist, kann
auch
das
Sterben nichts Schreckliches haben.
Lessings bedeutendste Werke-
Handlungsschwerpunkt: Vergebung der Schuld einer Tochter die gegen den Willen
ihres Vaters
mit ihrem Verlobten geflohen ist
- erstes
deutsches bürgerliches Drama das sich dem privaten Leben des
Bürgertums
zuwendet
- Lessings
umfangreichstes Werk setzt sich mit dem Problem der begrifflichen
Unterscheidung
der Künste auseinander
- auch
„Über die Grenzen der Malerei und der Poesie“
⇒ gilt als eines der
großartigsten kunsttheoretischen Werke deutscher Sprache
- Thema dieses
Werkes hat er aus einer überlieferten römischen Geschichte
übernommen
- angeblich
reizte ihn das Motiv in dem ein Vater seine beiden Töchter umbringt um
sich dem
Zugriff des tyrannischen Machthabers zu entziehen
- Goethe
bezeichnete das Stück als “ entscheidenden Schritt zur sittlich
erregten
Opposition
gegen die tyrannische Willkürherrschaft”
Inhalt: - nur 5. Akt da darin Lessings Absichten besonders stark zum
tragen kommen
- Ort des Geschehens ist spätmittelalterliches Mittelalter
- Zentrum des dramatischen Gedichtes ist die Ringparabel
- diese bildet die Grundlage für seine belehrenden
Absichten
- behandelt die Frage nach der besten Religion
- Problem wird am
Beispiel der drei Ringe mit dem Ergebnis das keiner Religion der
Vorzug gegeben
werden kann erläutert
- Nach
schließt sein Werk mit der Erkenntnis das jeder seinen Ring –
Religion – zum
echten bzw. zur
richtigen machen solle ab
Reaktionen:
- wurde vom Publikum mit sehr unterschiedlichen Reaktionen
aufgenommen
- Uraufführung am 14. März 1783 war das Theater bis auf den
letzten Platz gefüllt
- bei der dritten Aufführung blieb der Ansturm aus
- spezielle Kritik kam aus Fachkreisen an der dramatischen Form und dem
geringen
theatralischen Effekt
- die Vorstellung von der Idealwelt wurde ihm oft als Utopie
ausgelegt
- erst nach Neuinszenierung von Schiller (1801) erlangt es
größere öffentliche Anerkennung
- er verändert das Stück beträchtlich
- dadurch kommt das Stück zu größerer Theatralischer
Wirkung
- die entwickelte
Religionsidee wurde sehr widersprüchlich aufgenommen
sich
über die Herabsetzung des Christentums und der
Verherrlichung des Judentums entrüstete
- häufigster
Kritikpunkt war das die Hauptfigur ein Jude ist
leiden
könnte
auf sehr
niedrigen Geistniveau“
- gilt dennoch
in heutiger Zeit als literarisches Meisterwerk mit immer
noch aktueller
Problematik – Forderung nach Toleranz
Zitate,
Briefe
Heinrich
Heine
„Die Kunst war für Lessing ebenfalls eine Tribüne, und wenn
man ihn von der Kanzel oder vom Katheder herabstieße, dann sprang er aufs
Theater, und sprach dort noch viel deutlicher, und gewann ein noch zahlreicheres
Publikum.
Friedrich Schiller in Brief an Goethe
„Es ist doch gar keine Frage, dass Lessing unter allen Deutschen
seinerzeit über das, was die Kunst betrifft, am klarsten gewesen, am
schärfsten und zugleich am liberalsten darüber gedacht und das
Wesentliche, worauf es ankommt, am unverrücktesten ins Auge gefasst
hat.“
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